Ernährung // Saftfasten

Hallo meine Lieben,

ich habe vom 27.05.2016 – 29.05.2016 ein Saftfasten eingelegt.

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In der letzen Zeit war so gutes Wetter und da musste ich feststellen, dass ich sehr viel unterwegs war, viel mit Freunden feiern war und kaum geschlafen habe. Ich habe gemerkt, dass ich müde und kaputt war. Als das Wetter schlechter wurde, war ich nur noch müde und kaputt. Ich hatte keine Lust und lag zum Teil den ganzen Tag im Bett und habe nur geschlafen oder Serien geguckt (an dieser Stelle: ich habe Suits und Two Broke Girls durchgeschaut). Da das leider nicht so in mein Zeitplan passt, brauchte ich wieder Energie und musste meinem Körper die Auszeit geben, um wieder richtig zu entgiften!

Ich finde Saftfasten ist eine tolle Art zu entgiften. Bei einem normalen Fasten wird komplett auf feste Nahrung verzichtet, aber bei einem Saftfasten werden durch die Säfte dem Körper wichtige Nährstoffe und Mineralien zugeführt. Somit ist die Stoffwechselumstellt durch das Saftfasten viel milder und für viele auch leichter durchzuhalten, da man dem Körper weiter Kalorien zuführt.

Ich habe bei meinem Saftfasten über den Tag verteilt verschiedene Säfte, Wasser und Kräutertees getrunken. Durch die Säfte wurden mir die wichtigen Enzyme, Vitamine, Mineral- und Vitalstoffe, die mein Körper benötigt, geliefert.

Vorweg ich habe alle meine Säfte dieses Mal nur mit einem Mixer gemacht. Ich habe zwar einen Slowjuice, aber ich finde es doch recht nervig den ständig sauberzumachen und schließlich soll es ja auch schnell gehen. Ich will ja auch nicht Stunden in der Küche stehen um einen Saft zu machen. Ich habe hierfür alle meine Zutaten in den Mixer mit etwas Wasser gegeben und alles solange gemixt, bis alles gleichmäßig vermischt war. Sprich, alles sollte so aussehen, wie ein Smoothie. Dann habe ich eine Schüssel und ein Sieb genommen und den ganzen Smoothie in mein Sieb gegeben, damit sich das Flüssige von den Fasern trennt. In der Schüssel landet dann die Flüssigkeit und im Sieb bleibt dann die Faser. Und der Saft ist dann fertig. So muss ich dann nur das Sieb, die Schüssel und den Behälter von meinem Mixer sauber machen.

Also, wenn ihr euch überlegt ob ihr euch wirklich einen Entsafter oder einen Mixer kaufen sollt, kann ich euch nur empfehlen einen Mixer zu kaufen. Ihr habt damit viel mehr Möglichkeiten und er ist wirklich vielseitig einsetzbar.

1. Wassermelonensaft

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Dafür schneide ich die Wassermelone in kleine Würfel, gebe alles in mein Mixer und lasse es einfach durch das Sieb laufen. Und schon ist der Saft fertig! Wirklich ihr müsst den probieren. Wassermelone ist mein Lieblingsobst. Es ist so erfrischend und trotzdem süß.

Wassermelone bewirkt wirklich wahre Wunder. Es trägt dazu bei, dass die Schadstoffe schneller aus unserem Körper ausscheiden können und ein wahrer Fatburner ist die Wassermelone auch noch, denn auf 100g hat die Wassermelone gerade mal 24 kcal. Zum anderen wird durch die regelmäßige Aufnahme auch unser Immunsystem gestärkt und hat einen positiven Effekt auf einen erhöhten Blutdruck. Das nur am Rande es gibt noch so viel darüber zu schreiben. Daher werde ich hierzu separat etwas schreiben.

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2. Ananas-Spinat-Saft

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Spinat ist ein super Protein und Eisen Lieferant. Da im Spinat auch reichlich Beta Carotine enthalten ist, versorgt es unseren Körper – vor allem auch die Augen – mit genug Vitamin A. Aber auch Kalium, Magnesium und Vitamin C ist im Spinat enthalten. Also für alle Sportler ein perfektes Superfood!

Ananas gehört ebenfalls zu meinen Top Lebensmitteln, denn Ananas ist reich an Vitalstoffen. Es enthält u. a. Calcium, Kalium, Magnesium, Mangan, Phosphor, Eisen, natürliches Jod und Zink. Das sind nur ein paar der zahlreichen Mineralien und Spurenelementen die Ananas liefert, die Liste geht noch viel weiter.

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3. Green Juice 

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Ich bin ein wirklich großer Fan von grünen Säften und Smoothies.

Gurken sind nicht nur nur gesund, sondern auch das Superfood schlecht hin! Waaas? Ja genau! Ihr müsst nicht Mengen an Geld für Chia-Samen, Goji Beeren und Co. ausgeben, nein wir selbst haben unser Superfood hier in Deutschland! Und Gurke gehört für mich ganz klar dazu. Ich werde zu diesem Thema auch noch mehr schrieben, denn das wird sonst den Rahmen sprengen. Also lasst euch überraschen!

Grüner Apfel oder Granny Smith darf einfach nicht in so einem grünen Saft fehlen. Der Apfel gibt dem ganzen etwas frisches und süß-saures. Und ja, a apple a day, keeps the doctor away ;) Aufgrund des hohen Wasseranteils in Granny Smiths (aber auch in anderen Äpfeln) ist der Gute nicht nur kalorienarm, sondern auch reich an wertvollen Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien. Da bis zu 70 % dieser wichtigen Inhaltsstoffe sich unter Schale befinden, benutze ich immer den kompletten Apfel mit Schale.

Grüne Paprika ist reich an Vitamin C. Dabei ist der Gehalt an Nährstoffen bei roter und grüner Paprika identisch, auch wenn die grüne Paprika früher geerntet wird, als die Rote. Zum anderen schmeckt die grüne Paprika etwas herber und hat ca. 21 kcal auf 100g und die rote Paprika ist etwas süßer im Geschmack und hat ca. 28 kcal auf 100g.

Ingwer ist das Heilmittel schlecht hin. Ingwer besteht aus über 160!!! verschiedenen Inhaltsstoffen und es ist mittlerweile auch belegt worden, dass Ingwer gegen verschiedene Leiben eingesetzt werden kann. Es besteht u. a. aus Eisen, Kalzium, Kalium, zahlreichen Vitaminen etc.

Zitrone ist nicht nur vielseitig einsetzbar, nein sie ist auch super für unsere Gesundheit. Zitrone fördert zum einen die Ausscheidung von Giftstoffen aus unserem Körper, und zum anderen ist die Zitrone auch reich an Vitamin C und Antioxidantien, was unser Immunsystem stärkt.

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4. Orangen-Gemüse-Saft

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Möhren gehören zu meinem Lieblingsgemüse, sie sind kalorienarm und dabei aber nährstoffreich. Außerdem sind Möhren ein guter Lieferant für Vitamin A.

Tomaten tragen eine Substanz namens Lycopin in sich, welches vor koronaren Herzkrankheiten und Arteriosklerose schützen soll. Tomaten sind übrigens kälteempfindlich und gehören deswegen nicht in den Kühlschrank. Sie sollten lieber bei Zimmertemperatur an einem dunkeln Platz aufbewahrt werden, denn so können die Tomaten sein volles Aroma entfalten.

Orangen enthalten neben viel Vitamin C auch ein hohes Maß an Magnesium, Phosphor und Eisen. Aufgrund des hohen Gehalts an Phosphor wird die Orangen empfohlen, wenn man an Erschöpfung, Nervenschwäche und Schlaflosigkeit leidet. Außerdem sind Orangen perfekt, wenn man seinen Körper von innen reinigen möchte.

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Ich liebe diesen Saft und die Farbe ist einfach so schön!

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Außerdem will ich mit euch noch ein paar Lieblingsrezepte teilen, für alle, die auch eine Saftfastenzeit einlegen wollen, aber nicht wissen, was sie alles kombinieren können.

Saft 1

  • Karotte
  • Rote Beete
  • Apfel
  • Ingwer

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Saft 2

  • Sellerie
  • Spinat
  • grüner Apfel
  • Ingwer

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Saft 3

  • Ananas
  • Zirtone
  • Orange
  • Minze

Saft 4

  • Karotte
  • Orange
  • Ananas
  • Ingwer

Saft 5

  • Ananas
  • Kokoswasser
  • Orange
  • Spinat

Das sind natürlich nur ein paar. Es gibt noch so viele Möglichkeiten Gemüse und Obst zu kombinieren. Da sind einfach keine Grenzen gesetzt.

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Henry: „Uuuuh was steht denn da??“ :D

Liebe Grüße,
Olga

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14 Gedanken zu “Ernährung // Saftfasten

  1. RIchtig cool, dass du hier Rezepte veröffentlichst.
    Als ich das Ende April gemacht habe, habe ich die Säfte einfach frei nach belieben gemacht.
    Das ist manchmal echt schief gegangen.
    Mich würde interessieren, wie du die ganzen Giftstoffe aus dem Körper rausbekommen hast?
    Hast du Fastensalze genommen)
    LG Alison

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  2. Hey Olga, ich mache auch regelmäßig eine Saftkur, weil ich der Meinung bin, dass es mir total gut tut. Allerdings mache ich die Säfte immer mit einem Entsafter. Ist zwar etwas mühsamer, aber dadurch kann ich mir sicher sein,dass ich alle Nährstoffe aus dem Obst/Gemüse hole. Schau mal hier vorbei (https://christinaliebt.wordpress.com/2016/03/22/saftkur-und-safttag/) …hier beschreie ich meine Safttage :) Liebste Grüße, Christina

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    1. Super, vielen Dank :) Ich werde vorbeischauen :) Ja ich habe einen Hochleistungsmixer und die Nährstoffe bleiben da auch immer erhalten. Und die ganzen Nährstoffe sind immer in dem „Saft“ die Fasern, werden ja auch bei einem Entsafter total trocken und sind eigentlich zu verwenden. Also ich werfe die auch immer weg, aber man könnte sie essen. Es gibt kaum Unterschiede zwischen dem Weg und einem Entsafter. Es finde es immer gut wenn man einen hat, aber ein guter Slowjuicer kostet sehr viel Geld und das hat einfach die Zeit gezeigt, dass es da kaum Unterschiede gibt. Deswegen empfehle ich immer einen Mixer statt sehr viel Geld für einen Entsafter auszugeben, nicht jeder hat dieses Geld.

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  3. wieso nimmst Du nicht das Foto aus dieser Posting als Profilbild? Hier bist von deiner Vollmilch/ Vollmilch Schoko-Seite abgebildet …..

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